Warum bei Robly OpenGen aus zwei Tagen Abstand nur 25 Stunden werden können
Wer OpenGen-Wiederholungen für selten versendete E-Mail-Kampagnen plant, sollte den Abstand ab der spätesten Zustellung der ersten Robly-AI-Runde berechnen. Bei einem 23-Stunden-Fenster bleiben bei einem erneuten Versand zwei Tage nach dem Start nur 25 Stunden zwischen der letzten ersten Zustellung und dem Beginn der zweiten Runde. Bei knappen Fristen oder häufigem Versand sollte die Funktion nicht standardmäßig aktiv sein.
Lohnt es sich, eine ungeöffnete Kampagnen-E-Mail noch einmal zu senden? Roblys OpenGen sendet erneut an Kontakte, die sie beim ersten Mal nicht geöffnet haben; Robly AI verteilt die Zustellungen innerhalb eines festgelegten Zeitfensters. Teams, die nur selten versenden, sollten vor der Kombination vor allem eines berechnen: Wie viel Zeit liegt für die Leser tatsächlich zwischen den beiden E-Mails?
Zwei Schalter, ein Zeitplan
Laut Roblys Hilfe begrenzt das AI-Versandfenster, bis wann nach dem Klick auf „Senden“ spätestens zugestellt werden darf. Kontakte mit unzureichenden historischen Daten oder einem vorhergesagten Zeitpunkt außerhalb des Fensters erhalten die E-Mail am Ende des Fensters. Ein längeres Fenster verschiebt damit auch den spätesten Empfang nach hinten.
Die OpenGen-Anleitung empfiehlt mindestens zwei Tage Abstand und weist ausdrücklich darauf hin, das gesamte AI-Zustellfenster einzurechnen. Diese „zwei Tage“ bedeuten also nicht automatisch zwei Tage Puffer für jeden Empfänger.
Angenommen, die erste Runde beginnt am Montag um 09:00 Uhr und das AI-Fenster beträgt 23 Stunden. Die späteste erste Zustellung erfolgt am Dienstag um 08:00 Uhr. Wird die Wiederholung für Mittwoch um 09:00 Uhr geplant, bleiben den späten Empfängern bis zum Start der zweiten Runde nur 25 Stunden: 48 minus 23. Das ist ein aus dem Zeitfenster berechnetes Planungsbeispiel, kein tatsächlicher Zustellungstest. Es bedeutet auch nicht, dass alle die zweite E-Mail direkt beim Start dieser Runde erhalten.
Soll zwischen dem spätesten Empfang der ersten Runde und dem Start der zweiten mindestens ein Abstand von 48 Stunden liegen, sollte die zweite Runde am Donnerstag um 08:00 Uhr oder später beginnen. Die Rechnung lautet: „Start der ersten Runde + erstes Versandfenster + gewünschter Abstand“. Das ist eine vorsichtige Planungsmethode, kein fester Rhythmus, den Robly für jede Kampagne verlangt.
Zuerst prüfen, ob noch Raum für eine Wiederholung bleibt
Diese Rechnung verändert die Entscheidung bei befristeten Aktionen. Endet das Angebot am Mittwochabend, kann eine spätere Wiederholung ihren Zweck verlieren; ein früherer Versand lässt den Lesern weniger Reaktionszeit. Dann lässt sich das erste Fenster verkürzen oder nur die erste Runde versenden. Ein bereits öffentlich zugesagtes Angebot sollte nicht allein deshalb verlängert werden, um die Automatisierung nutzen zu können.
Auch die Versandhäufigkeit setzt Grenzen. Eine weitere offizielle Robly-Hilfeseite sagt ausdrücklich, dass Absender, die mehr als zweimal pro Woche versenden, OpenGen nicht nutzen dürfen. Teams sollten ihren Kampagnenrhythmus zuerst prüfen und Wiederholungen nicht zum Standard jeder E-Mail machen. Dieser Artikel analysiert die Zeitplanung anhand öffentlicher Dokumentation und verspricht damit weder höhere Öffnungsraten noch mehr Umsatz.
Die Wiederholung gesondert prüfen
Nach dem Aktivieren von OpenGen in den Versandoptionen der Kampagne werden Betreff sowie Datum und Uhrzeit der zweiten Runde festgelegt. Der Betreff darf anders formuliert sein, Angebotsbedingungen und Frist müssen aber zur tatsächlichen Aktion passen. Die offizielle Dokumentation erklärt außerdem, dass sich Betreff und Inhalt einer bereits erzeugten OpenGen-Kampagne bearbeiten lassen, die Empfänger jedoch nicht. Hat sich die Zielgruppe geändert, sollte man nicht einfach den Text ändern und trotzdem senden.
Beurteilen Sie die Wirkung der Kombination schließlich nicht direkt nach dem Start der ersten Runde. Die Robly-AI-Dokumentation nennt eine Berichtsverzögerung von 24 Stunden und empfiehlt, für eine umfassende Bewertung mindestens 48, besser 72 Stunden nach dem ersten Versand zu warten. Prüfen Sie zunächst, ob das gesamte Versandfenster abgelaufen ist, und betrachten Sie dann Klicks und tatsächliche Geschäftsergebnisse. Mehr Öffnungen allein belegen nicht, dass sich eine weitere E-Mail gelohnt hat.
Bei E-Mails, die die Häufigkeitsvorgaben erfüllen und lange genug relevant bleiben, kann OpenGen eine zeitlich versetzte Nachsendung übernehmen. Zur festen Gewohnheit sollte werden, den Wiederholungsplan jedes Mal vom spätesten Zustellzeitpunkt aus neu zu berechnen, statt mechanisch „zwei Tage später“ zu wählen.
Hinweis zum Inhalt:Dieser Artikel basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient als Orientierung bei der Auswahl von Tools. Funktionen, Preise und zugehörige Richtlinien können sich jederzeit ändern; maßgeblich sind die aktuellen offiziellen Angaben.
Originalquelle:support.robly.com