MCP

Remnic: Ein local-first, gemeinsam genutztes Gedächtnis für KI-Agents

Am besten geeignet, um für mehrere lokale KI-Agents ein gemeinsames, transparentes und nachvollziehbares Gedächtnis einzurichten – Voraussetzung ist Node.js 22.12+ und die Akzeptanz, dass Erinnerungen als Klartext-Markdown-Dateien auf der lokalen Festplatte liegen.

Official source · GitHub - joshuaswarren/remnic

Install

npm install -g @remnic/cli && remnic init && remnic daemon start && remnic status

Für wen geeignet

  • Geeignet für Einzelentwickler, die ihrem KI-Assistenten ein sitzungsübergreifendes, von mehreren Agents gemeinsam genutztes Gedächtnis geben möchten: Die Erinnerungen werden als gewöhnliche Markdown-Dateien mit YAML-Frontmatter auf der eigenen Festplatte gespeichert, der Suchindex lässt sich aus diesen Dateien neu aufbauen – ganz ohne externe Datenbankdienste. MIT-lizenziert, Open Source, local-first.
  • Geeignet für Szenarien, in denen mehrere Agents gleichzeitig eingesetzt werden und „ein Gedächtnis für alle Agents“ gewünscht ist: Neben Speichern und Abrufen umfasst die MCP-Toolfläche auch Entitätssuche, Korrektur von Erinnerungen, zeitbasierten Abruf, X-ray-Herkunftsnachweis, tägliche Briefings, ein Arbeitsboard und Kontinuitäts-Werkzeuge.
  • Nicht geeignet: Es wird Node.js 22.12 oder neuer benötigt; ältere Umgebungen funktionieren nicht. Inwieweit Remote-Deployments (Docker, gehostete Dienste usw.) unterstützt werden, geht aus den Belegen nicht hervor – bei entsprechendem Bedarf bitte vorab selbst prüfen.

Erster Versuch in 3 Minuten

Der empfohlene Hauptweg ist der offizielle CLI-Workflow:

  1. Voraussetzung: Node.js 22.12 oder neuer installieren (nodejs.org).
  2. Installation und Initialisierung:
npm install -g @remnic/cli
remnic init

remnic init schreibt die Konfigurationsdatei remnic.config.json (lokale Schreiboperation, ein normaler Initialisierungsschritt). Die globale Installation richtet außerdem den Befehl remnic sowie den Legacy-Weiterleitungsbefehl engram ein.

  1. Starten und prüfen:
remnic daemon start
remnic status

Wenn remnic status normal antwortet, ist das ein Erfolgssignal: Der Hintergrunddienst läuft, und Clients können angebunden werden. Im eigenständigen Betrieb stellt der Daemon einen HTTP-Endpunkt bereit, der die MCP-Tools exponiert (offiziell gibt es mit @remnic/server auch eine alternative Ausführungsart als Zweitoption). Für die erste Verifikation empfiehlt sich, zunächst nur Statusabfragen wie remnic status zu verwenden, bevor echte Speichervorgänge erfolgen.

Wichtig zu unterscheiden: remnic init und spätere Schreibvorgänge ins Gedächtnis schreiben auf die lokale Festplatte und sind keine reinen Leseoperationen; remnic status ist eine risikoarme Statusabfrage.

Anwendungsbeispiele

  • Beispiel: Eine Erinnerung speichern und wieder abrufen. Nachdem der Daemon läuft, speichert man eine Information im Gedächtnis und fragt sie anschließend über einen MCP-Aufruf über die Abruf-Fähigkeit ab. Erinnerungseinträge sind Markdown-Dateien mit YAML-Frontmatter auf der Festplatte (z. B. mit Strukturen wie category: decision); nach erfolgreichem Speichern sieht man den Eintrag direkt in den lokalen Dateien und kann ihn aus dem Agent abrufen. Die Belege enthalten keine genauen Beispielparameter für die store/recall-Tools – maßgeblich sind die in der Toolbeschreibung des MCP-Clients angegebenen Parameter.
  • Beispiel: Mit dem täglichen Briefing bzw. den Kontinuitäts-Werkzeugen die Arbeit des Vortags fortsetzen. Nach der Verbindung zum MCP-Endpunkt listet der Client die Toolfläche von Remnic auf, darunter daily briefing (tägliches Briefing), work-board (Arbeitsboard) und continuity (Kontinuität); ein Aufruf des Briefing-Tools liefert auf Basis der vorhandenen Erinnerungen eine Übersicht des aktuellen Stands. Die exakte Schreibweise der Toolnamen richtet sich nach der im Client angezeigten Toolliste; die Belege listen sie nicht einzeln auf.

Grenzen der Nutzung

  • Remnic ist ein lokales Lese-Schreib-System: Das Speichern einer Erinnerung schreibt Markdown-Dateien auf die Festplatte, das Korrigieren verändert bestehende Inhalte. Ein integrierter Undo-/Rollback-Weg ist in den Belegen nicht beschrieben und sollte nicht als automatisch rückgängig machbar angesehen werden. Löschen und Backup hängen von der eigenen Verwaltung der lokalen Dateien ab.
  • Erinnerungen liegen als Klartext-Markdown auf der lokalen Festplatte – sensible Informationen sollten mit Vorsicht gespeichert werden. Konkrete Angaben der README zu Datenschutz- und Anonymisierungsstrategien sind in den Belegen nicht ersichtlich; unbekannt.
  • Der Dienst benötigt Node.js ≥ 22.12; Details zu Port, Authentifizierung usw. der Client-Verbindung sind in den Belegen nicht offengelegt. Bei Bedarf einer Netzwerk-Exponierung bitte zuerst die offizielle Dokumentation prüfen.
  • Unbestätigte Punkte (Datenschutzrichtlinie, vollständige Toolparameter, Remote-Deployment) sind stets an der aktuellen README des offiziellen Repositorys zu prüfen.